Kleine Ausstellung im Friseursalon Nola in Engelskirchen-Schnellenbach

Im März 2015 hat Nola ihren neuen Friseursalon in Schnellenbach eröffnet. Der Salon liegt direkt gegenüber meinem Atelier.

Ich habe Nola und ihren Mann als liebenswerte Personen kennengelernt und hoffe, dass Nola eine erfolgreiche Zeit in Engelskirchen-Schnellenbach verbringen kann.

Bei ihr habe ich nun auch einige Bilder ausgestellt. Wer Lust hat, kann diese dort gerne mal anschauen und erwerben. Natürlich können Sie sich dort auch die Haare schneiden, machen lassen :-).

Nola hinter ihrem neuen Empfangstresen in ihrem Friseursalon
Nola hinter ihrem neuen Empfangstresen in ihrem Friseursalon
Nola vor einem meiner Bilder
Nola vor einem meiner Bilder

 

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OGS (Offene Ganztagsschule) Projekt in vollem Gange

Im Rahmen der Offenene Gesamtschule biete ich ein Kunstprojekt an. Basierend auf Techniken bekannter Maler können Kinder der Klassen 3 und 4 mit mir eigenen Kunstwerke erarbeiten.

Der Umfang sind so etwa 10 Stunden, die auf mehrere Wochen verteilt werden. Das Material stelle zum größten Teil ich, das sind Farben, Pinsel und die Leinwände. Aus den Beständen der OGS stammen dann zum Beispiel die Malkittel, etwas Papier, alte Zeitungen und Buntstifte, Scheren und Radierer.

Die Schule in der Walbach hat einen schönen Kunstraum, der von der OGS genutzt werden kann.

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Diesmal machen 12 Kinder mit. Das sind etwas viele, mehr als geplant und es sind eigentlich für eine bessere Betreuung wirklich zu viele. Ich denke, dass es zukünftig maximal 8 Kinder sein sollten.

Das hängt aber auch damit zusammen, dass ich in der Führung der Kinder erst noch meine Erfahrungen sammeln muss. Einzelne Kinder können den ganzen Kurs sprengen.

Grundlage ist eine Leinwand mit 120x140cm. Für die Kinder ist das schon mächtig groß.

Aus den 12 Kindern habe ich diesmal 3 Gruppen gemacht, die bei gleicher Technik unterschiedliche Themen bearbeiten.

Gruppe 1: Harry Potter

Gruppe 2: Sport

Gruppe 3: Fantasie-Wald

gedrippte Figuren auf Karton
gedrippte Figuren auf Karton
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Fantasiefiguren
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Harry, Voldemort und Konsorten

Nachdem wir anfänglich langsamer vorwärts kamen als geplant, haben wir den Rückstand nun komplett aufgeholt. In 2 bis 3 Wochen sind die Arbeiten fertig und können ausgestellt werden. Geplant ist eine Ausstellung im Schulgebäude oder aber sogar im Rathaus.

Anfragen weiterer Schulen (OGSen) willkommen.
Erweitertes Führungszeugnis liegt vor.

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Seniorenteams sind happy

Ich wollte das einfach mal hier „durchgeben“:

Den Senioren macht Malen richtig Spass und es tut ihnen wirklich gut.

Durch Zufall ging es in einem Kurs etwas enger zu, weil sich alle an einen Tisch gesetzt haben. Trotz etwas Platzproblemen hatten gerade da dann die Senioren eine Menge Spass. Man konnte den Nachbarn viel besser über die Schulter schauen.

 

Es ist wirklich eine Freude, die Senioren malen zu sehen.  Und dann noch, wie unterscheidlich die einzelnen Senioren malen. Selbst bei größeren Behinderungen kommen ganz tolle Sachen heraus.

 

Dann noch eine Beobachtung. Man sieht, was die Personen jemals in ihrem Leben gemacht haben und wenn sie denn gemalt haben, was und wie sie gemalt haben.

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Trotz massiver Probleme mit der Feinmotorik entstand ein erkennbares Werk.
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Ohne Vorlage setzt hier jemand seine Vorstellung von den Bergen des Lebens um. Ein ähnliches Bild mit Buntstiften hat er zusätzlich mit einem Spruch über das Leben und die darin zu besteigenden Berge ausgestattet.
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Für diese Dame ein wirklich tolles, sehr ausdruckstarkes BIld. Die Eule spiegelt so richtig das Wesen dieser netten Dame wieder.

In den Gruppen tauchen Designerinnen, Hinterglasmalerinnen, Architekten und mehr auf. Letztes Mal haben wir ein paar Minuten früher aufgehört und einfach noch ein paar Minuten miteinander gesprochen. Es ist toll, welche Lebenserfahrungen diese Leute in Verbindung mit Malen, Grafik, Design und Architektur haben.

 

Wer kann, sollte mal mit seinen Senioren malen. Er wird es nicht bereuen. Ich bin übringens drauf und dran, genau diese Dienstleistung auch mobil zu erbringen. Ich überlege mir was ich dazu benötige, was und wie ich alles transportiert bekomme udn was ich für diese Dienste verlangen kann und muss.

Anfragen sind willkommen.

 

 

Zweites Seniorenteam im Atelier

4 Senioren waren gestern (Donnerstag) da und haben gemalt.

3 Damen und ein Herr im Alter bis 95 Jahren.

Mit 95 noch recht gut den Pinsel zu schwingen, das nötigt mir eine Menge Respekt ab. Diese Gruppe war, obwohl im Durchschnitt älter, wesentlich engagierter. Es wurden zum Teil zwei Bilder gemalt und hätte die Zeit gereicht, würden zwei Senioren auch noch weiter malen.

Diesmal hatte ich ein  Bild mit Wiese, Fluss und Regenbogen gemalt und als Thema vorgegeben.

Das waren diesmal die Ergebnisse:

Werke20150409

(6 von 7 – eines ist mir beim Fotografieren irgendwie durch.)

3 Personen haben dann noch den Sonnenaufgang vom letzten Mal als zusätzliches Motiv gewählt.

Freitag: 10.4. Beim Telefonat mit der Tagespflege: „super Resonanz“
Ich freue mich ja so, dass ich den Senioren eine Freude bereiten kann.

Erstes Seniorenteam war am Start

Gestern am Dienstag Vormittag haben 4 Damen unter meiner Anleitung gemalt.

Damit die Kleidung, im Falle eines Falles, nicht ganz kaputt ist, haben wir Wasserfarben (Gouache) beschafft, die leicht auswaschbar sein sollen. Und alle bekamen noch eine Schürze.

FarbenFuerSenioren

Damit diese gut aufgenommen und verteilt werden können, habe ich diese in kleine verschließbare Paletten gefüllt. So hat jeder seine eigenen Palette.

FarbpaletteFuerSenioren

Jeder bekommt auch eine eigene Malunterlage (Sperrholzbrett) mit aufgezogenem Aquarellpapier (Fabriano 200gr).

Da die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Senioren sehr unterschiedlich sind, habe ich ein einfaches Motiv vorgegeben und  dieses Schritt für Schritt mit den Senioren umgesetzt.

Folgende Werke sind entstanden:

Werke20150407

Noch ein paar Worte zu den Gefühlen der Senioren.

Anfänglich waren eigentlich alle eher skeptisch und haben z.T. beteuert, dass sie nicht malen können. Im Laufe der Stunde haben aber alle kräftig zum Pinsel und in die Farben gegriffen. Die vielen Nachfragen konnte ich alle beantworten und durch Hilfestellungen die Werke bis zum Ende begleiten.  Es war mir wichtig, dass jeder ein Werk mitnehmen kann. Damit dies möglich war, habe ich die Werke auch trocken gefönt. Die Senioren waren nach der Stunde richtig gut drauf, haben sich über ihr eigenes Werk sehr gefreut und ihre Werke untereinander sogar verglichen. Ich habe viele „Danke“ gehört, was mich sehr gefreut hat.

Zeitbedarf:

Es war eine Stunde geplant und diese hat auch gerade ausgereicht. Wünschen würde ich mir eher 1 1/2 bis 2 Stunden, dann bliebe mehr Zeit für Erklärungen und man könnte etwas auf „Nachzügler“ warten und auf diese noch mehr Rücksicht nehmen.

Morgen kommt die nächste Gruppe. Gleiches Motiv? Vielleicht.

Verbesserungspotential:

Obwohl nichts passiert ist, ein noch besserer Kleiderschutz dürfte angebracht sein. Die Ärmel sollten bedeckt sein.

Zeitraum auf 1 1/2 Stunden erhöhen.

Vielleicht kommen einige mit den Farbtabletten der Schulermalkästen besser zurecht. Manchmal wurde die Farbe schon sehr dick aufgetragen. Das bringt beim Trocknen Probleme mit sich.